Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Gestalttheoretische Psychotherapie (ÖAGP)


GESELLSCHAFT FÜR GESTALTTHEORIE UND IHRE ANWENDUNGEN
Society for Gestalt Theory and its Applications (GTA)


Aktuelle Seminarangebote

für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten

Die ÖAGP bietet im Rahmen ihres Seminar- und Veranstaltungsprogramms eine Reihe von qualifizierten Seminaren und Veranstaltungen an, die auch für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten anderer methodischer Ausrichtung zum Kennenlernen der gestalttheoretisch-psychotherapeutischen Methode geeignet sind. Alle diese Veranstaltungen entsprechen den Anforderungen der Fort- und Weiterbildungs-Richtlinie des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen und sind auf die gesetzliche Fort- und Weiterbildungsverpflichtung für PsychotherapeutInnen anrechenbar.

Untenstehend finden Sie eine Auswahl der in nächster Zeit stattfindenden Seminare und Veranstaltungen. Das vollständige Jahresprogramm können Sie hier als pdf-Datei herunterladen: Programm 2010 (261 kB)


03.09. - 05.09.2010
Gruppensupervision
01.10. - 03.10.2010
Magersucht besser verstehen - Gestalttheoretische Psychotherapie und Ess-Störungen



04.09.2010 - 05.09.2010

Gruppensupervision

Ort: Gutenstein (NÖ), Pension Waldwirt

Anmeldeschluss: 06.08.2009

Beginn: 03.09.2010, 15 Uhr

Ende: 05.09.2010, 14 Uhr

In diesem Gruppensupervisionsseminar wird mit der ‚Strukturierten Supervisionsmethode nach Lansen (Psychiater, Psychotherapeut, Supervisor)/Haans (Psychologe, Psychotherapeut, Supervisor)’ gearbeitet. Diese Methode eignet sich für verschiedene Formen der Supervision und entspricht auf vielen Ebenen den Anforderungen gestalttheoretischen Handelns innerhalb der Psychotherapie. Sie bietet einen strukturellen Rahmen, um auf den Gebiet der Supervision die erforderliche Professionalität zu erlangen bzw. zu vertiefen.

In diesem Seminar wird vor allem an Hand von Fallbeispielen die strukturierte Gruppensupervision vorgestellt, sie sollte eine geteilte Reflexion sein. Eine aktive Form des Miterlebens aller an der Supervision teilnehmender Personen wird angestrebt, um eine gute Arbeitsstruktur und positive Kritik zu ermöglichen.

Die Arbeitsweise setzt sich aus Theorie und Wissensvermittlung, Kleingruppenarbeit, Rollenspielen und Simulationsübungen zusammen.

Leitung:

Uta Wedam

Teilnahmegebühr:

ÖAGP-Mitglieder: € 315 - Nicht-Mitglieder: € 350

excl. Unterbringung und Verpflegung

Mindest-TNzahl: 5

Anrechenbar als Fortbildungsveranstaltung für eingetragene PsychotherapeutInnen gemäß §14 Abs. 1 PthG im Ausmaß von 24 Einheiten

Anmeldung unter

Anfragen bitte an die ÖAGP-Geschäftsstelle:




Magersucht besser verstehen
Gestalttheoretische Psychotherapie und Ess-Störungen

Die Therapie von magersüchtigen Patientinnen stellt besondere Anforderungen im ambulanten Bereich: die Betroffenen kommen meist spät und unter äußerem Druck in Behandlung, sie sind im Kontaktverhalten mitunter „spröde“ und unzugänglich, wollen zwar irgendwie gesund werden, behalten aber hartnäckig ihr rigides Essverhalten bei. Das kann mittelfristig zur Resignation beim Therapeuten/bei der Therapeutin führen oder ein direktives oder gar erpresserisches therapeutisches Vorgehen provozieren („Wenn Sie nicht zunehmen, lass ich Sie einweisen!“, etc.). Da scheint die „Schöpferische Freiheit“ im Sinn Wolfgang Metzgers arg bedroht zu sein, und die den gestalttheoretischen Psychotherapeuten bestens vertrauten „Kennzeichen der Arbeit am Lebendigen“ sind schwer durchzuhalten.

Daher sollen in diesem Seminar vor allem diagnostische und ätiologische Gesichtspunkte der Magersucht erörtert werden, die eine bessere Akzeptanz und ein tieferes Verständnis von Menschen mit dieser Symptomatik fördern können. Einen Schwerpunkt wird dabei der Umgang mit aggressiven Gefühlen in der Therapie einnehmen, interessant und bedeutsam sicherlich nicht nur bei dieser Symptomatik.

Termin:

01.10.2010 ( 15 Uhr )

bis 03.10.2009 (14 Uhr)

Leitung:

Thomas Fuchs

Ort:

A-2270 Gutenstein, Steinapiesting, Pension Waldwirt

Teilnahmegebühren:

ÖAGP-Mitglieder: € 315 - Nicht-Mitglieder: € 350

excl. Unterbringung und Verpflegung

Anmeldeschluss:

06.09.2010

Anrechenbar als Fortbildungsveranstaltung für eingetragene Psychotherapeut/innen gem. § 14 Abs.1 PthG (im Ausmaß von 24 Einheiten).

Fach- bzw. Wahlpflichtseminar im Rahmen des Fachspezifikums der ÖAGP

Literatur für die Vorbereitung:

Boothe, B., Becker-Fischer, M. & Fischer, G. (1993): Die ‚ewige Tochter’: Ein neuer Ansatz zur Konfliktpathologie der magersüchtigen Frau. In G. Seidler (Hrsg.), Magersucht – Öffentliches Geheimnis. Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen.

Diebel-Braune, E. (1993): ›Und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt‹ - Eine Form der Spaltung bei der Anorexie und ihrer Behandlung. In G. Seidler (Hrsg.), Magersucht – Öffentliches Geheimnis. Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen.

Fuchs, Th. (2003): Hungern hält Leib und Seele zusammen. DAGP/ÖAGP-Informationen 12 (3/03), S. 7-14.

Stemberger, G. (2009). Feldprozesse in der Psychotherapie. Phänomenal 1, S. 12-19.




Anmeldung unter

Anfragen bitte an die ÖAGP-Geschäftsstelle:



Letzte Bearbeitung: 27.06.2010

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